Johanneskirche – Düsseldorf

Projekt

Johanneskirche – Düsseldorf

Kategorie
Naturstein I Ziegelmauerwerk
Auftraggeber
Evangelischer Kirchenkreis Düsseldorf
Zeitraum
2018 – heute
Ort
Düsseldorf

Die Johanneskirche am Martin-Luther-Platz ist die größte evangelische Kirche Düsseldorfs und ein bedeutendes städtebauliches sowie kulturelles Wahrzeichen. Errichtet zwischen 1875 und 1881 nach den Plänen der Berliner Architekten Walter Kyllmann und Adolf Heyden, stilistisch geprägt von der Schinkelschule.

Ausgehend von ihrer imposanten Erscheinung und zentralen Lage liegt eine Besonderheit der Johanneskirche in der Integration verschiedener Raumnutzungen im historischen Baukörper selbst. Über die sakrale Nutzung hinaus soll die Kirche somit als zentraler Begegnungs- und Veranstaltungsort für Kultur und Bildung dienen, weshalb sie neben einem Café auch verschiedene Seminar- und Veranstaltungsräume beherbergt. Im Jahr 2018 begann die umfassende Vorbereitung für eine dringend notwendige Gesamtsanierung. Dabei wurden durch LRP nach ersten Untersuchungen vor Ort die baulichen Grundlagen evaluiert und ein detaillierter Bericht über den Bestand und Zustand des Gebäudes erstellt sowie ein denkmalpflegerisches Sanierungskonzept entwickelt.

Die Planung und Umsetzung der notwendigen denkmalgerechten Instandsetzungsmaßnahmen am Naturstein und Ziegelmauerwerk erfolgte „eigebettet“ im Gesamtsanierungsvorhaben der „Revitalisierung“ des Objektes. Neben der Sanierung der witterungsbedingten Schäden an der Fassade, dem Turm und dem Dach auch auf eine Umstellung der Energieeffizienz des gesamten Baukörpers, um die fortwährende Nutzung der Kirchenräume nachhaltiger zu gestalten. Durch erfolgten entsprechende Modernisierungsmaßnahmen sollen die vorhandenen Räumlichkeiten zeitgemäßen und multifunktionalen Nutzungsanforderungen gerecht werden. Als spezialisiertes Fachplanungsbüro begleitet LRP das Projekt seit Beginn der Arbeiten und übernimmt die umfassende restauratorische Fachplanung und Fachbauleitung. Darunter fallen die fachliche Beratung und Kontrolle eingesetzter Materialien und sanierungstechnischer Ausführungsvarianten sowie die gezielte Abstimmung mit Denkmalpflege und anderen am Objekt beteiligten Architekten, insbesondere im Fall von planerischen und gewerkspezifischen Schnittstellen.