Namen-Jesu-Kirche – Bonn
Projekt
Namen-Jesu-Kirche – Bonn
Kategorie
Naturstein
Auftraggeber
BLB NRW, NL Köln
Zeitraum
2010/2012
Ort
Bonn
Die Fassade der Bonner Namen-Jesu-Kirche präsentiert sich naturstein- und putzsichtig. Die Hauptfassade besteht im Wesentlichen aus Werksteinen aus Drachenfels-Trachyt sowie umfangreichen Werksteinen aus Weiberner Tuff. Die Zierelemente Obelisken und bekrönendes Kreuz sind aus Basaltlava hergestellt. Das Kernmauerwerk des Giebels, sowie die rückseitige Fläche des Ädikulagiebels bestehen aus einem relativ kompakten und festen Ziegel der Bauzeit. Putz und Naturstein zeigten im Vorzustand erhebliche Schadensbilder, die eine Gefährdung der Verkehrssicherheit darstellten.
Zur Ermittlung der Sanierungserfordernisse wurden an allen Fassaden detaillierte Voruntersuchungen durchgeführt. Die vorgefundenen Schäden wurden in sinnvolle Schadenphänomene klassifiziert und in einem Schadensglossar fotografisch und textlich erfasst. Aufgrund erheblicher Putzschäden durch sichtbare Schadsalzbelastungen wurden Bohrmehlproben zur Analyse der vorhandenen Schadsalze entnommen und in einem Fremdlabor untersucht.
Weiter wurden im Zuge der restauratorischen Maßnahmen an vielen Oberflächen Fragmente von Farbigkeit unterschiedlicher Fassungsperioden entdeckt. Hierzu wurde eine gesonderte Fassungsuntersuchung vom LRP-Fachplanungsbüro durchgeführt und in einem Bericht zusammengefasst.
Weiter wurden im Zuge der restauratorischen Maßnahmen an vielen Oberflächen Fragmente von Farbigkeit unterschiedlicher Fassungsperioden entdeckt. Hierzu wurde eine gesonderte Fassungsuntersuchung vom LRP-Fachplanungsbüro durchgeführt und in einem Bericht zusammengefasst.
Für das mit der Gesamtsanierung beauftragte Architekturbüro (Stephan Architekten, Köln) wurden die auszuführenden Leistungen für die Gewerke Naturstein, Mauerwerk und Putz inhaltlich geplant und in Leistungsverzeichnisse überführt. Während der Ausführung erfolgte die fachtechnische Begleitung der Sanierungsarbeiten durch das Fachplanungsbüro LRP.



